Kevin Costner, Amber Heard und Hailee Steinfeld über 3 DAYS TO KILL

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Kevin Costner, Amber Heard und Hailee Steinfeld über 3 DAYS TO KILL

Was haben Kevin Costner, Amber Heard und Hailee Steinfeld über ihre Figuren zu erzählen? Wie verhält sich eigentlich Kevin Costner als Schauspiel-Kollege? Und eignet sich das Pariser Kopfsteinpflaster für einen Action-Film? Zum Home Entertainment-Start am 31. Oktober 2014 gilt es diese und weitere Fragen über den Dreh von 3 DAYS TO KILL zu beantworten:

 

Kevin Costner, welchen Zugang haben Sie zu Ihrer Figur?

„Ich kann mich gut mit Ethan identifizieren. Wie er sich bewegt, wie er seine Angelegenheiten regelt, seine Frustration,  wie leicht ihm Dinge fallen, die unübliche Fähigkeiten voraussetzen, nämlich seine beruflichen Einsätze und wie schwer ihm gewöhnliche Dinge fallen, nämlich für seine Familie zu sorgen… Das ist ihm ziemlich fremd. Zwei Frauen. Und dann ist da noch eine dritte weibliche  Hauptfigur, Vivi. Es gibt also drei Frauen, mit denen er zurechtkommen muss, während er sich durch die Handlung bewegt, seine Frau, Zooey und Vivi.“

 

Kevin Costner, machen Sie die Stunts selbst?

„In der Regel mache ich einen Großteil der Stunts selbst. Wenn man bei einem Stunt den Autofahrer nicht erkennt, sehe ich keinen Grund, ihn zu spielen, aber wenn es der Actionszenen dient, bin ich meistens mitten im Geschehen.“

 

Kevin Costner, wie war die Zusammenarbeit mit Hailee Steinfeld und Connie Nielsen?

„Ich beginne mal mit Hailee, die meine Tochter spielt und in den Szenen ein großartiges Gegenüber war. Sie war sehr einsatzfreudig, verstand schnell, hatte eigene gute Ideen und war jeden Tag gut vorbereitet. Sie erarbeitet sich also alles, was sie hat. Sie tut das auf die altmodische Art: indem sie sich dafür anstrengt. Sie hat keine große Entourage. Nur ihre Mutter und ihre Lehrerin begleiten sie. Und sie strengt sich an. Der Film profitiert davon. Und Connie war im Film eine tolle Partnerin, eine tolle Ehefrau. Sie ist sehr schön anzusehen und ist eine richtig seriöse Schauspielerin, die jeden Tag gute Arbeit leisten will und sowohl den Regisseur unterstützen als auch Eigenes einbringen will. Ich versuche, sie dabei zu unterstützen. Und im Gegenzug unterstützt auch sie mich, damit es ein guter Film wird.“

Hailee Steinfeld, 

wie würden Sei Ihre Filmfigur beschreiben?

„Bei Zooey kommt Verschiedenes zusammen. In ihrem Leben fehlt ein Vater, der ihr die Dinge beibringt, die Töchter von ihren Vätern lernen. Ich empfinde diese Dinge als wichtig, denn meine Beziehung zu meinem Vater ist toll. Und sie lebt mit ihrer Mutter in Paris, das ist eine ganz fremde Welt. Die Figur gewinnt an Vielschichtigkeit dadurch, dass sie dem Leben die Stirn bietet, weil sie in Paris lebt und die Metro nimmt und ihr bewusst ist, das ihr Lebensstil nicht normal ist. Aber sie versucht das zu meistern und dazuzugehören.“

 

Hailee Steinfeld, wie war die Zusammenarbeit mit Kevin Costner?

„Kevin ist klasse. Er ist einfach so toll, ich hatte so viel Spaß mit ihm. Ich finde es komisch so eine Vater-Tochter-Dynamik darzustellen. Ich habe Kevin mit seinen Kindern gesehen. Er ist ein toller Vater. Er ist echt cool. Er hat es wirklich geschafft, mich unter seine Fittiche zu nehmen und mir Orientierungshilfe zu geben. Es gab häufig Situationen, in denen ich etwas nicht verstand oder wir nicht auf derselben Wellenlänge waren. Er verstand es dann gut, mit mir darüber zu reden. Er sagte: „Wir brauchen ein paar Minuten um das zu klären.“ Das war sehr hilfreich. Er war sehr hilfsbereit mir gegenüber, echt toll.“

Amber Heard, wodurch zeichnet sich der Film aus?

„Der Film hat ein schnelles Tempo und ist actiongeladen, aber auch sehr lustig. Er ist auf intelligente Weise lustig und stellt weitreichende Fragen: Was zählt im Leben wirklich? Was ist wirklich wichtig? Im Kern ist es ein aufrichtiger Film, der die Figuren in den Vordergrund stellt.“

 

Amber Heard, wie wurden Sie beim Spielen der Figur „Vivi Delay“ unterstützt?

„Es ging darum, die Geschichte zu erzählen und ich fühlte mich sicher dank des Filmteams. Luc Besson ist bekannt dafür, dass er unverblümt starke Frauen zeigt. Und was McG angeht, muss ich wohl gar nicht viel sagen… Mir gefällt an den weiblichen Figuren bei McG, dass sie knallhart sind und ihre Sexualität offen ausleben, ohne darauf begrenzt zu sein und das gilt auch für Vivi. Dank dieses Teams, das mich umgab, wusste ich, dass ich unbesorgt die Seiten von Vivi zeigen konnte, die mir wichtig waren. Ich wusste, dass sie kompromisslos als starke Frau gezeigt würde und dass ich eine Figur entwickeln konnte, die ohne Hemmungen zeigt, wie stark sie ist.“

 

Amber Heard, welche Herausforderungen stellten sich beim Drehen in Paris?

„Was mir gar nicht gefällt sind Dreharbeiten in Paris in mehr als unzureichenden Latexkleidern mitten im Winter. Das hat mir an Paris gar nicht gefallen. Es war kalt. Und Kampfszenen auf Kopfsteinpflastern sind auf hohen Absätzen echt schwer.“