La dolce vita

Capri

Wer schon immer mal auf der Suche nach den besonderen Zielen im Leben war, dafür aber nicht so weit in die Ferne schweifen wollte, sollte unbedingt zu Golf von Neapel. Hier scheint sich die Zeit langsamer zu drehen und das Leben ein wenig lebenswerter zu sein. Denn in Italien wird eines groß geschrieben: La dolce vita und das nicht zu knapp. Fliegen Sie bis nach Neapel und nehmen von da an die Fähre nach Capri, um den exklusiven und mondänen Charakter in Verbindung mit jahrtausendalter und dionysischer Kultur zu genießen. Was als „Insel der Ziegen“ beziehungsweise „Insel der Wildschweine“ genannt wird, ist alles andere als eine stinknormaler Ort, denn hier tummeln sich Stars wie Leonardo DiCaprio, Gerard Butler und Naomi Campbell zwischen Unmengen an Touristen. Unser Tipp daher: Fahren Sie nicht zur Hauptsaison, denn sonst wird man hier einfach überrannt. Kommen Sie lieber im September und genießen einen Spazierganz durch die Via Acquaviva, besichtigen die Kirche San Constanza, machen einen Ausflug zur Blauen Grotte und besichtigen die Gärten des Augustus mit der Marina di Pennaulo.


Wem Capri zu bunt ist, der fährt weiter nach Ischia von wo er aus genug Zeit einplanen sollte, denn ist man erst da und hat im Hotel Albergo della Regina Isabella (reginaisabella.it) eingecheckt, will man nie wieder weg. Unser Tipp: Mieten Sie eine Royal Suite, die direkten Blick zu Meer bietet und legen Sie sich da an den Thermalwasser-Pool, mit Ausblick auf die Boote. Berühmt für seine unterschiedlichen Landschaften, die schwefelhaltigen Thermalwasser-Quellen und Delikatessen aus Zitronen, werden Sie hier für immer bleiben wollen. Diese Inseln gliedern sich in sechs Gemeinden und ist die ausgedehnteste Insel des Golfes von Neapel. Geshoppt wird am besten in Lacco Ameno und am Hafen. Was Sie hier machen sollten: Den Fun Park „Negombo“ besuchen, der für seine belebenden Thermalwasserquellen bekannt ist. Es ist eine Art Wasserpark für Erwachsene und er macht sie garantiert wieder jung. Gehen Sie zum Lunchen ins „Il Focolare“ und bringen Sie viel Zeit mit, den hier kommen Sie erstens nicht unter drei Gängen weg und zweitens gibt es zu jedem Gang einen anderen Wein. Besichtigen Sie einen traditionellen Keramik-Shop und lernen wie Keramik hergestellt wird. Wer es romantisch liebt: Das Weingut Giardini Arimei bietet nicht nur Weinverkostungen an, sondern die romantischsten Hochzeiten in ganz Italien. Wenn Sie nicht nur auf gute Weine, sondern auch auf einen besonderen Abend mit italienischer Musik mögen, pilgern Sie zum „Un Attimo diVino“ im Hafen. Bestellen Sie da den Fisch in Salzkruste, Sie werde es nicht bereuen.


Von da an geht es weiter nach Procida. Gemütlicher und nichts so bekannt, wie die anderen Inseln, liegt man hier am Strand oder fährt zu der Zitronenfarm „Limoneto“ in der Via Faro. Hier genießt man die traditionellen Spezialitäten, die Alle aus Limonen zubereitet werden. Am Zitronensalat mit Rucola und Öl, sowie Zitronenkuchen und Limoncello kommt man hier nicht vorbei. Dazu kann man einen Crashkurs im Zubereiten von Limoncello machen oder durch den Garten schlendern und die Seele baumeln lassen. Checken Sie im Hotel La Suite (lasuiteresort.com) ein und mieten eine Suite auf der Terrasse, so entspannt man hier am gemütlichsten. Die kleinen Kirchen hier haben genauso viel Charme wie auf den großen Inseln und sind dazu nicht überlaufen.


Wer nach der Insel-Tour ein wenig Festland unter den Füßen spüren möchte, nimmt die Fähre nach Neapel und geht als erstes natürlich shoppen. Denn Neapel ist berühmt für seine auslaufenden Shoppingmeilen und wer hier nicht fündig wird, ist selbst schuld. Aber Achtung, zu knapp sollten Sie die Kleidung nicht kaufen, denn hier wird ordentlich geschlemmt. Nicht nur die Einkaufsmeilen sind hier ausufernd. Landet man zum Dinner im „O’ Core ‘e Napule“, kann es schon mal passieren, dass man unter zehn Gängen nicht wegkommt. Bringen Sie daher Hunger, gute Laune und am besten noch Hosen mit Gummizug mit, denn die reichhaltige neapolitanische Küche enthält eine Menge an paniertem Essen, guten Weinen und wahnsinnig leckeren Desserts. Die besten bekommt man im „Café Gambrinus“ (grancaffegambrinus.com) und dazu noch eine schöne Aussicht auf Neapel. Die beste Pizza der Stadt gibt’s im „Il Pizzaiolo del Presidente“ (ilpizzaiolodelpresidente.it). Wer es ganz traditionell mag bestellt sich dabei eine panierte Pizza, die aussieht wie ein Döner: Oben und unten Boden und innen der Belag. Gewohnt wird im San Francesco al Monte (sanfrancescoalmonte.it), der einen herrlichen Blick auf den Vesuv bietet. Wenn Sie zu den Feinschmeckern gehören, gehen Sie zu der Weinverkostung „Vitignoitalia” (vitignoitalia.it) im Schloss dell’Ovo.



 

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